Paris hat neue Gesetze, um die Stadt sauberer, leiser und sicherer zu machen. Derzeit gilt auf fast allen Straßen die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.
Mit dem neuen Tempolimit will der Stadtrat, dass Besucher der Hauptstädte von Paris und Frankreich häufiger und schneller zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Einfach ausgedrückt, auch wenn Vizebürgermeister David Belial sagt, es sei keine “Anti-Motoren-Regel”, muss das Auto ein bisschen aufgeben.

Elysisches Feld
Das sind übrigens keine extremen Neuigkeiten. In vielen Teilen der französischen Stadt gelten bereits Tempolimits von 30 km/h. Etwa 60 % der Straßen in Paris können nicht schneller als diese Geschwindigkeit sein. Wichtig ist auch der Ausschluss einiger wichtiger Verkehrsadern in der Stadt. Auf den Champs Elysees gilt beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Zudem sei die Polizei in den ersten Wochen nicht zu streng für Fahrer über 30 km/h gewesen, was nicht erlaubt sei, sagte der Minister.
Es ist jedoch nicht zu übersehen, dass das automobile Umfeld in Paris allmählich schrumpft. Einige Stadtteile sind nicht mehr autofrei, alte Dieselautos sind verboten, Parkplätze in der Stadt werden immer knapper. Durch den Bau vieler neuer Radwege steht in Paris immer mehr Fahrradraum zur Verfügung.
Niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung in den Niederlanden
Ähnliche Regelungen können in den Niederlanden in Betracht gezogen werden. Einige große Städte in den Niederlanden werden in den nächsten Jahren das Tempolimit reduzieren. Amsterdam hat beispielsweise auch ab 2023 eine Zone von 30 km/h. Dies gilt für den gesamten Aufbaubereich, also alles in A10. Aber auch hier gilt auf einigen Hauptverkehrsstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Dieser Grund ist ähnlich wie in Paris. Erhöhen Sie die Sicherheit und begrenzen Sie Belästigungen.
Darüber hinaus war in Den Haag die Rede davon, das Tempolimit in städtischen Gebieten der Niederlande und sogar in kleineren Städten zu senken. Außerdem wird die Grenze auf den meisten Straßen auf 30 km/h reduziert, bleibt aber auf einigen Hauptverkehrsstraßen bei 50 km/h. In einigen Bereichen sinkt die Höchstgeschwindigkeit jedoch weiter auf 20 oder 15 km/h.
140 Länder wollen 30km/h
An manchen Stellen wird übrigens auch kritisiert, das Tempolimit zu senken. Einige Interessengruppen wie ANWB sind beispielsweise der Ansicht, dass eine Reduzierung nicht nur positive Auswirkungen auf die Sicherheit der Stadt hat, sondern auch das Risiko von Verkehrsstaus erhöht, die zu Lieferverzögerungen in den Geschäften führen. In den Hauptverkehrsadern von Ballungsräumen ist deshalb noch 50 km/h etabliert.
Auf jeden Fall wird die 30km/h-Regelung sicherlich zum neuen Standard, zumal Verkehrsminister, Experten und Vertreter von 140 Ländern im vergangenen Jahr vereinbart haben, die Regel in Ballungsräumen einzuführen. All dies zielt darauf ab, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 zu halbieren.

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